10. Oktober 2013 von

Erfahrungen und Tipps als Partnerin eines Diabetikers

Foto eines Paares beim Spaziergang im Park

Die aufgeführten Erfahrungen mit deren Symptomen beziehen sich auf die Erfahrungen, die ich mit meinem Partner gemacht habe. Sie können bei Diabetikern verschieden intensiv oder mit anderen Symptomen gekennzeichnet sein.


Was tue ich wenn…

…mein Partner im Schlaf einen Unterzucker hat?

Symptome: der Körper zittert, Kaltschweiß

Prüfen Sie, ob Ihr Partner ansprechbar ist. Falls ja, reichen Sie ihm sofort ein zuckerhaltiges Getränk (z. B. Cola, Saft, Dextropur aufgelöst).

Falls der Partner nicht mehr ansprechbar ist, nutzen Sie das Hypokit (Notspritze mit Glukagon) und rufen Sie den Notarzt.


…mein Partner einen zu hohen oder zu niedrigen Zucker hat und es nicht bemerkt?

Symptome: bei hohem Zucker z.B. gereiztes Verhalten. Bei niedrigem Zucker z.B. übertrieben spaßiges Verhalten

Fragen Sie Ihren Partner, ob er seinen Blutzucker messen möchte. Manche Diabetiker reagieren darauf gereizt. Am besten man fragt daher behutsam und erklärt, dass einem die entsprechenden Symptome aufgefallen sind.

Falls der Partner einen zu niedrigen Blutzucker hat, sofort zuckerhaltige Getränke zur Verfügung stellen (Bsp.: Cola, Saft, Dextropur aufgelöst).


Wie kann ich meinen Partner unterstützen?

Das wichtigste ist es, für den Partner da zu sein. Haben Sie immer ein offenes Ohr, wenn er Probleme mit seiner Krankheit hat. Begleiten Sie Ihren Partner zu den Besuchen bei dem/der Diabetologen/in. Die Ärzte können so die Partner mit in die Gespräche einbeziehen und den Partnern gute Tipps mit auf den Weg geben.

Es ist wichtig aufmerksam zu sein, um Veränderungen im Verhalten zu bemerken. Jedoch sollten Sie Ihren Partner keinesfalls bedrängen.


Das darf in keiner Handtasche fehlen

Als Partner kann man den Patienten unterstützen, in dem man immer Behandlungs-Utensilien parat hat. Hat Ihr Partner vergessen Traubenzucker mitzunehmen, hat man so eine Absicherung.

In meiner Handtasche befinden sich immer ein oder zwei Würfel Traubenzucker, zwei Tuben Jubin oder Hypofit. Letztere sind eine gute Alternative zu Traubenzucker. Außerdem führe ich immer Ersatz-Spritzköpfe für die Insulin-Pens mit.

Mit dieser Absicherung kann man als Partner beruhigter aus dem Haus gehen, da man weiß, dass für den Notfall gesorgt ist.


Welche Erfahrungen haben Sie mit der Erkrankung Ihres Partners gemacht? Können Sie noch weitere Tipps geben?

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