Accu-Chek Mobile 2. Generation getestet – Meine Erfahrungen


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Foto des AccuChek Mobile in der Hand

Nachem die Firma Roche mit dem Accu-Chek Mobile der ersten Generation bereits mehrfach für die leichte Handhabung und das innovative Design ausgezeichnet wurde (u. A. red dot Award 2011) , folgt nun die 2. Generation mit überarbeitetem Design und Funktionen. Auch dieses freut sich über die diesjährige red dot Award 2012 Auszeichnung.



Das Funktionsprinzip des Accu-Chek Mobile besteht aus der Messung mit Hilfe einer Testkassette, welche 50 Tests „am laufenden Band“ zur Verfügung stellt. Durch die Verschmelzung von Messgerät, Stechhilfe und Testband handelt es sich sozusagen um ein 3-in-1-Messgerät.

Statt vor jeder Messung einen Teststreifen einzusetzen, wie man es von herkömmlichen Messgeräten gewohnt ist, wird das Blut einfach auf das Band der Testkassette aufgetragen. Das Band wird vom Messgerät automatisch in die richtige Position gebracht, man selbst muss sich hier um nichts kümmern.

Kleine Info: Das Prinzip ähnelt in etwa dem vor etwa 10 Jahren erschienen Glucometer Dex von Bayer. Hier wurde eine Testsreifen-Trommel eingesetzt. Der Mechanismus zur Bereitstellung der Teststreifen erfolgte aber noch mechanisch per Hand. Das Messgerät war in meinem Umfeld sehr beliebt und auch ich habe es längere Zeit genutzt.

Technische Daten des Accu-Chek Mobile 2

  • Benötigtes Blutvolumen: 0,3 µl
  • Messdauer: 5 Sekunden
  • Speicher: 2000 Werte
  • Stromversorgung: 2 AAA Batterien, 1 interne Knopfzelle
  • Schnittstellen: Infrarot und USB
  • Werte können an die 360° Software von Accu-Chek oder SiDiary übertragen werden

Das unterscheidet die 2. Generation von der 1. Generation

  • Das Betriebsgeräusch während der Justierung des Bandes ist leiser
  • Das Gerät verfügt nun über einen Mini-USB Anschluss zur Kommunikation direkt mit dem PC; bei der 1. Generation war man auf den Accu-Chek Smart Pix Infrarot Empfänger angewiesen
  • Statt 500 können nun bis zu 2000 Messwerte gespeichert werden
  • Das Gerät ist leichter, flacher und liegt allgemein besser in der Hand. Weiterhin wurde das komplette Design überarbeitet. Es macht nun einen schlichteren und eleganten Eindruck
  • Der Schieber zur Aktivierung des Messvorganges lässt sich leichter öffnen
  • Die Stechhilfe „Accu-Check Fastclix“ wurde ebenfalls überarbeitet. Diese muss vor dem Stechen nun nicht mehr gespannt werden. Somit muss sie nur noch einmal gedrückt werden, der Pieks erfolgt direkt
  • Das Band verläuft am Testfeld für das Blut nun gewölbter und nicht mehr so flach wie beim Vorgänger. Das macht das Blutauftragen einfacher

Treuer und praktischer Begleiter für unterwegs

Durch die integrierte Stechhilfe und dem Testband, ist das Messgerät ideal für unterwegs geeignet. Das sagt ja auch schon der Name. Das Gerät ist robust und in der neuen Generation noch handlicher. Durch die praktische Verschmelzung aller Hilfsmittel, erfolgt der Messvorgang schneller und flexibler.

Scheinbar hat Roche meine Gebete erhört. Bei der ersten Generation hatte ich sehr oft Messfehler. Das Gerät zeigte an, dass zu wenig Blut aufgetragen wurde, obwohl dies nicht der Fall war. Scheinbar kam dies vor, wenn man das Blut nicht genau in der Mitte aufgetragen hatte.

Das hat Roche nun verbessert, indem das Band am Testfeld gewölbter verläuft und das Blut so gezielter aufgetragen werden kann. Ich hatte zwar immernoch hin und wieder Messfehler aufgrund angeblich zu wenig aufgetragenen Blutes, die Anzahl hat sich aber extrem verringert.

Update vom 05.03.2013: Ob das Testfeld gewölbt ist oder nicht liegt an den eingesetzten Testkassetten. Nachdem ich heute eine neue eingesetzt habe, war das Testfeld leider wieder eckig, so wie früher. Es scheinen also noch beide Versionen produziert zu werden.

Ansonsten erfolgt der Messvorgang sehr verlässlich und stressfrei. Dank der meiner Meinung nach genialen Stechhilfe „FastClix“, welche ebenfalls ein Trommelsystem besitzt (6 Lanzetten pro Trommel), geht das Blutnehmen einfach und schmerzfrei von der Hand.

Eine neue Lanzette ist in Sekundenschnelle bereitgestellt. Hierbei wird einfach ein kleiner Hebel nach hinten und und zurück geschoben. Das Einsetzen einer neuen Testkassette ist ebenso schnell erledigt und völlig unkompliziert.

Übertragung der Werte an den PC

Die Übertragung der Werte an den PC habe ich unter Windows 7 mit dem mitgelieferten USB-Kabel sowie mit dem Smart Pix getestet. Das Installieren der Software und Treiber erfolgt problemlos. Wenn man das Gerät nach der Software-Installation verbindet, werden die Treiber automatisch erkannt und installiert.

Die Übertragung der Werte an die Sidiary Software funktioniert wie gewohnt simpel. Probleme gab es jedoch bei der Übertragung an die 360° Software mit dem USB-Kabel. Obwohl das Gerät angeschlossen wurde, erkannte es die Software nicht. Hierfür gibt es einen kleinen Workaround, mit welchem die Übertragung dann aber doch funktioniert:

  • Das Gerät muss ausgeschaltet sein und nicht mit dem PC verbunden
  • Software starten
  • Beide Pfeiltasten am Gerät gedrückt halten bis es die Optionen anzeigt
  • Option „Übertragung“ auswählen
  • Gerät mit PC verbinden
  • Warten, bis das Gerät „Übertrage Daten“ anzeigt

Mein Fazit zum Accu-Chek Mobile der 2. Generation

Roche hat mit der Überarbeitung des alten Accu-Chek Mobile alles richtig gemacht. Das Gerät ist nun handlicher, leichter und sieht eleganter aus. Messfehler wurden reduziert und die Bedienung ist gewohnt einfach. Dank des USB-Anschlusses können die Werte nun auch ohne Smart Pix an den PC übertragen werden. Für den Einsatz unterwegs kann ich dieses Gerät absolut empfehlen, ab Januar 2013 steht es zum Kauf bereit.

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